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Die Französische Revolution brachte ab 1789 nicht nur für Frankreich das Ende der altüberkommenen Herrschaftsordnung (Ancien Régime), sondern wirkte in vielfältiger Weise auch über bestehende Grenzen hinweg. Am Beispiel der Saargegend und benachbarter grenznaher Territorien lassen sich unterschiedliche Reaktionen auf die neuen politischen Ideen von Freiheit, Gleichheit, und Brüderlichkeit aufzeigen, zumal ein Teil des heutigen Saarlandes damals zum französischen Staatsgebiet gehörte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen nach den wichtigsten Ereignissen, den sich ändernden Strukturen in Verwaltung und Gesellschaft, den sozialen Gruppen in der Saarbevölkerung, der politischen Situation in einzelnen Territorien, nach Verlauf und Folgen des Krieges, nach dem freiwilligen Anschluß einiger Gemeinden an Frankreich („Reunionen“) etc.. In dem Proseminar werden die grundlegenden Hilfsmittel (Literatur, Quellenkunde, Paläographie, Archivbenutzung) und methodischen Schritte zur selbständigen Arbeiten in der Landesgeschichte vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung sind ein Besuch im Landesarchiv Saarbrücken und (so er rechtzeitig eröffnet werden wird) im neuen Landeskundlichen Lesesaal der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek vorgesehen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die vielfältigen Lebensbezüge der ländlichen Bevölkerung der Saarregion im 18. Jahrhundert. Ausgehend vom vorherrschenden Bild sozialer Unterschichten in Deutschland und Europa, gehen wir der Frage nach, ob es regionale Spezifika gab und woran diese sich festmachen lassen. Was sagen die Quellen über Herrschaftsverhältnisse, Grundbesitz, Wohnung, Wirtschaft, Familienverhältnisse, Religion und Brauchtum aus? Wie durchlässig waren die Stände, inwieweit kann man innerhalb des Dritten Standes weitere soziale Differenzierungen im ländlichen Raum vornehmen? In dem Proseminar werden die grundlegenden Hilfsmittel (Literatur, Quellenkunde, Paläographie, Archivbenutzung) und methodischen Schritte zur selbständigen Arbeiten in der Landesgeschichte vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung sind ein Besuch im Landesarchiv Saarbrücken und (so er rechtzeitig eröffnet werden wird) im neuen Landeskundlichen Lesesaal der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek vorgesehen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen wichtige historische und baugeschichtliche Fragestellungen zur Entwicklung der Burg in der Epoche der staufischen Kaiser. Immer differenziertere Forschungsansätze verschiedener wissenschaftlicher Fachbereiche (Geschichte, Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie etc.) haben in den letzten Jahrzehnten unsere Kenntnisse über Funktion und Bedeutung der Burg wesentlich erweitert, aber auch zu neuen Forschungsansätzen geführt, die längst über rein militärtechnische Detailfragen hinausgewachsen sind und sich heute darum bemühen, ein umfassendes Gesamtbild der Burg in früheren Lebenswelten zu gewinnen. Die Teilnehmer/innen lernen außer einschlägigen Passagen schriftlicher Quellen auch die wichtigsten typischen Bauteile einer Burg im 12. und 13. Jahrhundert samt ihrer Herkunft und Entwicklung kennen und werden in die Lage versetzt, einzelne Bauteile grob zu datieren und regionale Unterschiede im europäischen Burgenbau zu erkennen. Neben einer kritischen Würdigung der Rolle der Burgen in den Kernregionen königlicher Macht in (Schwaben, Elsaß, Pfalz u. a.) soll nicht versäumt werden, den Blick auch auf andere wichtige Burgenregionen in Europa, wie z. B. das süditalienische Normannenreich und die staufischen Anlagen in Italien, auf die Innovationen aus Byzanz, der arabischen Welt und den Kreuzfahrerstaaten sowie auf den Burgenbau unter König Philipp II. in Frankreich zu lenken.
Die Sichtweise auf 2000 Jahre christlicher Kirchengeschichte von unten weiß sich alltagsgeschichtlichen Ansätzen verpflichtet und folgt nicht der weitverbreiteten Darstellungsweise nach Dogmen und Kirchenfürsten. Vielmehr stehen gelebte Glaubenspraxis, Denkweisen und Probleme der Bevölkerungsmehrheit im Mittelpunkt der Veranstaltung, die einen Überblick über kirchliche Strukturen von der Antike über das Mittelalter zur Neuzeit bietet und dabei grundlegende Entwicklungstendenzen deutlich werden läßt. Im Einzelnen sind folgende Themen vorgesehen: • Von der Jerusalemer Urgemeinde zum Ende der Verfolgungen, • Von der konstantinischen Wende zur Staatsreligion des römischen Reiches , • Die altchristlichen Patriarchate von der Spätantike bis ins hohe Mittelalter, • Kirche, Papsttum und Macht im hohen und späten Mittelalter , • Reformation und katholische Reform im konfessionellen Zeitalter; Aufklärung , • Kirche und moderner Staat seit der Französischen Revolution , • Kirche und soziale Frage im 19. Jahrhundert, • Beharrung und Verweltlichung im 20. Jahrhundert.
Die Veranstaltung findet an den folgenden Terminen (dienstags) statt:
- 1. Sitzung am 26.10.2010,
- 2. Sitzung am 02.11.2010,
- 3. Sitzung am 09.11.2010,
- 4. Sitzung am 16.11.2010,
- 5. Sitzung am 23.11.2010,
- 6. Sitzung am 30.11.2010,
- 7. Sitzung am 07.12.2010,
- 8. Sitzung am 14.12.2010.
Nachdem Julius Caesar in den Jahren zwischen 58 und 51 v. Chr. Gallien erobert hatte, ließ Jahrzehnte später Kaiser Augustus das Land als römische Provinz neu organisieren und mit dem Bau eines Fernstraßennetzes erschließen. Römische Truppenangehörige verwalteten die Provinz und keltische Adelsschichten wurden in die neuen Herrschaftsstrukturen eingebunden. Deren intensiver Kontakt mit der römischen Administration und Lebensart führte, wie überall im wachsenden Weltreich, relativ rasch zu einer tiefgreifenden Romanisierung der Bevölkerung. Die fast 300 Jahre andauernde Friedenszeit (Pax Romana) in unserer Region brachte eine wirtschaftliche Blüte mit sich. Es entstanden Siedlungen, Landgüter und Villen, deren Hinterlassenschaften uns bis heute Zeugnis über die gallorömische Lebenswelt ablegen. Ausgerichtet waren diese Orte auf die Städte Metz als Hauptstadt der Mediomatriker und Trier als Zentrum der Treverer. Mit Blick auf die Funde und Ausgrabungsstätten in unserer Region erläutert der Kursus die Grundlagen der römischen Kultur und Geschichte. Trier als Herrschaftszentrum der Provinz und spätere Kaiserresidenz nimmt mit seinen zum Weltkulturerbe erklärten römischen Baudenkmälern bei diesen Betrachtungen naturgemäß eine zentrale Rolle ein.
Die Veranstaltung findet an den folgenden Terminen (dienstags) statt:
- 1. Sitzung am 19.05.2010,
- 2. Sitzung am 09.06.2010,
- 3. Sitzung am 16.06.2010 (Exkursion zum Hunnenring bei Otzenhausen),
- 4./5. Sitzung am 23.06.2010 (Exkursion nach Bliesbrücken/Reinheim),
- 6. Sitzung am 30.06.2010,
- 7./8. Sitzung am 14.07.2010.
Das Seminar beschäftigt sich unter vorwiegend alltags- und mentalitätsgeschichtlichen Aspekten mit einer aus nachvollziehbaren Gründen seit 1945 wenig beachteten Quellengattung. Aber Volkslieder können durchaus Auskunft darüber geben, wie die breite Masse der Bevölkerungsmehrheit früherer Zeiten, die uns nur wenige authentische Zeugnisse hinterlassen hat, dachte und fühlte. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen Lieder, die sich mit nationalen Gedanken und deren Vorformen beschäftigen und so auch Hinweise liefern, auf welchen emotionalen "Kanälen" versucht wurde, die Menschen zu manipulieren. Unter anderem kommen folgende Themen zur Sprache: Entstehung des Volksliedes, fürstliches Repräsentationsbedürfnis, Erfindung des Gleichschritts, akustische Symbole, Ausprägung von Liedformen, Französische Revolution und Befreiungskriege im Lied, nationale und landsmannschaftliche Hymnen, das Verhältnis zwischen nationalen, politischen und Soldatenliedern bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. In den einzelnen Sitzungen des Seminars werden anhand alter Tonaufnahmen sowohl die Texte interpretiert als auch die zeitspezifische Spielweise angemessen berücksichtigt.
Die Veranstaltung im Rahmen des neuen Seniorenprogramms wird bewußt als Themenwerkstatt aufgebaut, bei der die Teilnehmer/innen zu eigenen Recherchen mit Hilfestellung angeleitet werden. Der Dozent führt zunächst ein in die Grundlagen der Heraldik (Wappenkunde) und weiterer verwandter Hilfswissenschaften und macht mit einschlägigen Hilfsmitteln zur Bestimmung von Wappen bekannt. Angesprochen werden der Ursprung der Wappen, ihre Bestandteile, Farben und Metalle, Schildformen, Nutzung, etc. Die Seminarteilnehmer/innen tragen durch eigene Referate zum Gelingen der Veranstaltung bei, die sich über mindestens 2 Semester erstrecken wird. Angestrebt wird eine möglichst lückenlose quellenmäßige Erfassung und Beschreibung der Wappen des Adels der Saarregion im Mittelalter. Es ist an eine Publikation der Ergebnisse in geeigneter Form gedacht; diese hängt aber nicht zuletzt von dem Engagement der Teilnehmer/innen ab. Im Sommersemester 2010 sollen bei gutem Wetter einige Sitzungen als Exkursionen zu wappenverzierten Denkmälern in der Region gestaltet werden.
Die Veranstaltung findet an den folgenden Terminen (dienstags) statt:
- 1. Sitzung am 13.10.2009, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 2. Sitzung am 20.10.2009, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 3. Sitzung am 10.11.2009, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 4. Sitzung am 24.11.2009, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 5. Sitzung am 08.12.2009, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 6. Sitzung am 12.01.2010, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 7. Sitzung am 26.01.2010, 18.00 - 19.30 Uhr,
- 8. Sitzung am 09.02.2010, 18.00 - 19.30 Uhr.
Im Mittelpunkt dieser Einführung in die Burgenkunde stehen wichtige historische und baugeschichtliche Fragestellungen zur Entstehung und Entwicklung der hochmittelalterlichen Adelsburg im südwestdeutschen Grenzraum. Auch die immer differenzierteren Forschungsansätze der verschiedenen wissenschaftlichen Fachbereiche (Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Paläobiologie etc.) werden angesprochen. Zur Veranstaltung gehören mehrere Exkursionen, die die Seminarinhalte anschaulich ergänzen. Die Teilnehmer/innen lernen die wichtigsten typischen Bauteile einer Burg (Bergfried, Schildmauer, Palas, Wehrgang, Halsgraben, Maschikulis/Gußerker, Zwinger etc.) samt Herkunft und Entwicklung kennen, werden in die Lage versetzt, einzelne Bauteile grob zu datieren und regionale Unterschiede im Burgenbau zu erkennen.
Die Veranstaltung findet an den folgenden Terminen statt:
- 1. Sitzung am 08.05.2009, 16.00 Uhr, Blockseminar an der Universität, Campus Saarbrücken, Gebäude C 5.2, Raum U 2
- 2. Sitzung am 15.05.2009, 16.15 Uhr, Blockseminar an der Universität, Campus Saarbrücken, Gebäude B 3.1, Raum 3.19
- 3. Sitzung am 19.06.2009, 16.15 Uhr, Exkursion zu der Burg bei Niederauerbach und zum Steinenschloß bei Pirmasens-Biebermühle (Bahnhof Pirmasens-Nord); Treffpunkt: Zweibrücken-Niederauerbach, Parkplatz hinter dem Bahnhof in Richtung Fasanerie (Tschifflik)
- 4. Sitzung am 26.06.2009, 16.15 Uhr, Exkursion zur Burg Siersberg und zur Burg (Neu-)Felsberg bei Überherrn-Oberfelsberg; Treffpunkt: Rehlingen-Siersburg, auf der Burg Siersberg (am Turm); Parkmöglichkeiten bestehen an den Sportanlagen in der Straße "Am Hautzenbuckel" am Fuß des Berges; von dort gelangt man in ca. 10-15 Minuten zu Fuß zur Burg
- 5. Sitzung am 03.07.2009, 16.15 Uhr, Exkursion zur Finkenburg in Weiskirchen und zur Burg Dagstuhl; Treffpunkt: Weiskirchen, Kurparkstraße 4 (vor dem Parkhotel)
Das Seminar beschäftigt sich am Beispiel der Burg Kirkel mit mittelalterlichen Quellen zur Geschichte saarländischer Burgen. Im Mittelpunkt steht die Transkription und Interpretation der Kirkeler Rechnungen, die zahlreiche Aussagen zur Wirtschaftsweise und zu den alltäglichen Lebensverhältnissen in der Burg zulassen. Der Schwerpunkt liegt auf der Auswertung von Akten und Urkunden aus dem 15. Jahrhundert, als die Burg in den Besitz der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken gelangt war und als Verwaltungsmittelpunkt diente. Es ist eine möglichst vollständige Erfassung aller erhaltenen Archivalien und Literatur vorgesehen. Folgende Termine sind vorgesehen: 28. Oktober 2008; 4., 18. und 25. November 2008; 2., 9. und 16. Dezember 2008; 13. und 27. Januar 2009; 10. Februar 2009.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die einen Gesamtüberblick über die historische Entwicklung der Saarregion von der Antike bis in die Gegenwart bietet, stehen nicht in erster Linie politische Machtverhältnisse und häufige Kriege, sondern vielmehr das alltägliche Leben breiter Bevölkerungsschichten (Siedlung und Wohnen, wirtschaftliche, religiöse und soziale Verhältnisse, alltägliche Probleme). Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Situation der ländlichen und kleinstädtischen Bevölkerung. Nach einer gerafften Darstellung von der keltisch-römischen Periode über das Mittelalter bis in die frühen Neuzeit werden der gesellschaftliche Umbruch infolge der Französischen Revolution und die Entwicklung der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert unter regionalspezifischen Vorzeichen sowie Charakteristika des saarländischen Sonderweges im 20. Jahrhundert eingehend behandelt.
Vor einigen Jahren stellten Heribert Illig und Uwe Topper die Behauptung auf, die etablierte mittelalterliche Zeitrechnung sei falsch, da die Jahre zwischen September 614 und August 911 nicht existiert hätten, sondern von Fälschern nachträglich eingefügt worden seien. Diese aufsehenerregende These wurde von der Geschichtswissenschaft nicht erbittert bekämpft, sondern überwiegend nicht ernst genommen. Die Frage, was von den Theorien der Chronologiekritiker zu halten ist, führt uns zu wesentlichen methodischen Ansätzen und hilfswissenschaftlichen Grundkenntnissen zur mittelalterlichen Geschichte, worunter die Chronologie und ein kritischer Umgang mit den verschiedenen Quellengattungen von besonderer Bedeutung sind. In der Veranstaltung diskutieren wir ausgewählte Kapitel aus den Veröffentlichungen von Illig und Topper und überprüfen ihre Argumentationsgänge und ihren Ansatz der Quelleninterpretation. An konkreten Einzelbeispielen testen wir die Schlüssigkeit der geltenden Chronologie und der Thesen der Phantomzeit-Autoren. Die Teilnehmer/innen sollten mindestens einen der nachstehend aufgeführten Bände gelesen haben und Kurzreferate zu den einzelnen Kapiteln übernehmen.
Textgrundlage: Heribert Illig, Das erfundene Mittelalter, die größte Zeitfälschung der Geschichte, 8. Auflage, München (Ullstein-Taschenbuchverlag) 2005 (ISBN 3548364292); Uwe Topper, Erfundene Geschichte: Unsere Zeitrechnung ist falsch. Leben wir im Jahr 1702? 4. Auflage, München (Herbig) 2003 (ISBN 3776620854) oder neuere Auflagen.
Das Seminar will Familien- und Heimatforscher/innen sowie alle an der Geschichte Interessierten mit den grundlegenden Methoden und Hilfsmitteln des Historikers vertraut machen und zum selbständigen Forschen anleiten. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit den historischen Quellen. Der Referent gibt anhand von Beispielen aus der regionalen Geschichte konkrete Auskünfte auf die häufigsten Fragen: Welche Hilfsmittel gibt es für den, der sich mit der Geschichte seines Ortes, seiner Familie oder seiner Region beschäftigt? Wie finde ich sie? Wie lese ich alte Handschriften? Wie bestimme ich alte Objekte (z.B. Münzen, Alltagsgeräte etc.)? Was finde ich in welchem Archiv? Wie befrage ich Zeitzeugen? Die Teilnehmer/innen können eigene Fragen zur Sprache bringen. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Entzifferung und Interpretation historischer Texte aus verschiedenen Jahrhunderten gerichtet. In der Veranstaltung werden folgende Themen angesprochen: Quellenkunde zur regionalen Geschichte, Geschichte der Schrift, Textüberlieferung, Leseübungen alter Handschriften, Datierung und Zeitrechnung, alte Maße, Münzen und Gewichte, Wappenkunde, Siegelkunde, Entstehung und Gliederung der Archive, Bestimmung von Exponaten (Inventarisierung). Zusätzlich ist ein Besuch im Landesarchiv Saarbrücken vorgesehen.
Die Provence verfügt nicht nur über eine abwechslungsreiche Landschaft und eine vielgestaltige Flora, sondern auch - neben gutem Wein - über eine breite Fülle von historischen Stätten und Baudenkmälern. Die Spuren der Geschichte dieser europäischen Region zwischen der Mittelmeerwelt und Mitteleuropa lassen sich über 2000 Jahre zurückverfolgen. Den Kelten, Römern und der Völkerwanderungszeit gilt ebenso unser Interesse wie den komplexen mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen dieses Durchgangslandes, das als Königreich Burgund zum Reich gehörte und verhältnismäßig spät in den Sog der französischen Monarchie gelangte. Die Veranstaltung stellt ein einführendes Blockseminar zur Exkursion der Gasthörer/innen - Kulturkreis an der Universität des Saarlandes e.V. in die Provence dar, die vom 16. bis zum 23. April 2008) stattfinden wird (weitere Informationen hierzu unter www.uni-saarland.de/~gasthoererverein/aktuelles.htm. Es wird erwartet, daß die Teilnehmer einzelne Kurzreferate zu ausgewählten historischen Stätten übernehmen, die vor Ort während der Exkursion zu halten sind.
- 1. Sitzung am 26. April 2007, 18.00 Uhr, Einführung an der Universität,
- 2. Sitzung am 3. Mai 2007, 18.00 Uhr, Ringwall "Birg" bei Schmelz-Limbach,
- 3. Sitzung am 10. Mai 2007, 18.00 Uhr, Römerkastell und Mithrasgrotte in Saarbrücken,
- 4. Sitzung am 31. Mai 2007, 18.00 Uhr, Stadt Ottweiler,
- 5. Sitzung am 14. Juni 2007, 18.00 Uhr, Burg und Dorf Illingen,
- 6. Sitzung am 21. Juni 2007, 18.00 Uhr, Martinskirche Kölln und keltische Grabhügel
- 7. Sitzung am 28. Juni 2007, 18.00 Uhr, Festungsstadt Saarlouis,
- 8. Sitzung am 5. Juli 2007, 18.00 Uhr, Stadt St. Wendel,
- 9. und 10. Sitzung am Sonntag, den 15. Juli 2007, 9.00 Uhr, Litermontgipfel bei Nalbach und Kupferbergwerk Düppenweiler.